"Spuren von Christus entdecken"
07.05.2026 |
Der Caritative Förderverein Bad Peterstal-Griesbach sprach über sein Schwerpunktthema 2025: Essen auf Rädern. Dabei ging es unter anderem um Versorgungssicherheit sowie neue Versicherungen.
Bad Peterstal-Griesbach (juf). Es war ein „spannendes Jahr“, so der Vorsitzende Lothar Kimmig, auf das der Caritative Förderverein Bad Peterstal-Griesbach in seiner Mitgliederversammlung zurückblickte. Nach der Auflösung des Fördervereins aus Bad Griesbach und der Aufnahme der Mitglieder in den Förderverein Bad Peterstal hatte sich die Gruppierung im Juli selbst einen neuen Namen und eine neue Satzung gegeben, auch die Vorstandschaft war neu gewählt worden. Neben diesem organisatorischen Neustart lag der Schwerpunkt 2025 darin, „eine gute Lösung zu finden für das Angebot Essen auf Rädern, der Bevölkerung Versorgungssicherheit zu bieten“, so Lothar Kimmig in seinem Rückblick. Außerdem habe es auch wieder Hilfen bei Notlagen in Einzelfällen und eine Unterstützung für die Ministrantenarbeit gegeben. Der Verein habe „gezeigt, dass es möglich ist, solidarisch zu arbeiten“ und habe dies mit „Engagement und Einigkeit“ getan, auch wenn es einiges an Arbeit bedeutete, lobte er. Im Grußwort und Impuls sprach Pfarrer Klaus Kimmig davon, wo man „Spuren von Christus im Alltag entdecken“ könne und dankte dem Förderverein, der solche Spuren hinterlasse. Schriftführerin Andrea Kimmig berichtete über verschiedene Treffen, die notwendig waren, um Satzungsänderung und die Übernahme der Verwaltung für Essen auf Rädern mit allem, was dazugehört, rechtssicher und tragfähig aufzustellen. Kassierer Helmut Spinner konnte mit erfreulichen Zahlen aufwarten. Ein kleiner Überschuss konnte 2025 erzielt werden, der es dem Verein ermöglicht, auch künftig finanzielle Unterstützung zu leisten. Beim Thema Essen auf Rädern berichtete Spinner, dass der Förderverein die Verwaltung zum 1.Oktober 2025 übernommen habe. Bis Ende März seien rund 3.500 Essen in Bad Peterstal-Griesbach zu den Menschen gebracht worden. Im Schnitt seien das 19 Essen am Tag bei insgesamt derzeit 27 Kunden. „Zehn Fahrer haben dabei 11.000 Kilometer zurückgelegt“ machte der Kassierer die umfangreiche Arbeit deutlich, welche von den Fahrern ehrenamtlich geleistet wird. Sie erhalten nur eine kleine Aufwandsentschädigung. Um dieses Engagement zu schützen wurden auch Versicherungen für diese Dienstausübung abgeschlossen, so Spinner weiter. Die Kassenprüfer Manfred Bächle und Jutta Schmiederer bescheinigten Helmut Spinner eine einwandfreie Kassenführung. Daher erfolgte die Entlastung der Vorstandschaft auf Antrag von Pfarrer Klaus Kimmig einstimmig. Vorsitzender Lothar Kimmig dankte allen für die geleistete Arbeit, mit welcher die Vereinsmitglieder „in der Gemeinde ein Signal setzen“ und „Spuren hinterlassen“. Für das kommende Jahr hoffte er, es werde möglich sein, mehr Mitglieder zu finden, damit der Verein auch in Zukunft caritativ tätig werden kann.
