Würde des Menschen steht im Mittelpunkt
12.10.2026 |
Das Schutzkonzept der Kirchengemeinde Acher-Renchtal soll für rund 4.000 Ehrenamtliche verbindlich gelten.
Der Pfarreirat befasste sich mit dem Schutzkonzept der Kirchengemeinde Acher-Renchtal: Es soll in 36 Gemeinden für rund 4.000 Ehrenamtliche gelten. Außerdem ging es um neue Regelungen für Trauerfeiern. Quelle: Badische Neueste Nachrichten (BNN) | bnn.de
Bei seiner Sitzung in Oberkirch befasste sich der Pfarreirat mit dem Schutzkonzept der Kirchengemeinde Acher-Renchtal. Pastoralreferentin Lisa Schillinger und Gemeindereferentin Rebekka Bruder stellten die Bedeutung eines gemeinsamen Verhaltenskodexes heraus. Das Konzept bündelt und aktualisiert die bisherigen Regelungen der 36 Gemeinden. Es richtet sich an rund 4.000 Ehrenamtliche, die mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen arbeiten. Ziel ist es, sichere Räume zu schaffen, die Würde und persönliche Integrität zu schützen und Menschen zu ermutigen, Grenzverletzungen anzusprechen. Dazu gehören Schulungen für Jugendgruppenleitungen; auch erweiterte Führungszeugnisse sind vorgesehen. Die kirchlichen Vereine sollen künftig ebenfalls einbezogen werden.
Der Pfarreirat sprach außerdem über die Regelungen für Trauerfeiern nach dem Start der gemeinsamen Pfarrei am 1. Januar 2026. Vorgesehen ist eine zentrale Trauerhalle; wo diese nicht vorhanden ist, kann die Kirche in begründeten Fällen genutzt werden. Für Trauerfeiern werden keine Gebühren erhoben und es wird keine Kollekte gesammelt. Ein Requiem an einem Werktag kann mit einem Werktagsgottesdienst verbunden werden; sonntags ist dies nicht vorgesehen. Für Menschen, die aus der Kirche ausgetreten sind, bleiben seelsorgliche Ausnahmen möglich.
